Wieso wird Homöopathie verdünnt?

Wie in Folge 5 beschrieben, ist bei der starken Verdünnungen vieler homöopathischer Medikamente tatsächlich nicht mehr viel vom Ausgangsstoff im homöopathischen Medikament zu finden. Wie kommt es dann, dass die homöopathischen Medikamente trotzdem noch so stark wirken?

Die Verdünnung wird in vielen aufeinander folgenden Schritten durchgeführt und nach jedem dieser “Verdünnungsschritte” wird das Medikament in einem Mörser verrieben oder, wenn in flüssiger Form, mit Alkohol in einer Flasche verschüttelt. Dies erfolgt nach einer bestimmten Systematik, die die Nummern der homöopathischen Medikamente erklärt, mehr dazu später!

Und was soll das? Auf diese Art und Weise wird die Heilwirkung des Ausgangsstoffes (zum Beispiel Arnica) in den Trägerstoff (Alkohol oder Zucker) übertragen und verstärkt. Dazu möchte ich einen bildlichen Vergleich heranziehen: man stelle sich einen kleinen Klumpen Gold vor auf den viele hundert mal gehämmert wird, so dass sich dessen Fläche vertausendfacht (= Blattgold). So wirkt er jetzt doch unglaublich viel intensiver als vorher. So ungefähr kann man sich die Dynamisierung vorstellen.

Das ist nach der (in Folge 3 beschriebenen) “Ähnlichkeitsregel” eine weitere Säule der Homöopathie. Die verdünnte Wirkung wird durch Verschütteln oder Verreiben in den Trägerstoff übertragen und verstärkt.

In der nächsten Folge werde ich die Systematik der Nummern der homöopathischen Medikamente erklären und damit, die vielleicht etwas komplizierte Herstellung der Dynamisierung und Verdünnungen am Beispiel vereinfachen.

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