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Heilpraktiker verschreiben das Homöopathie Medikament Opium hauptsächlich bei Beschwerden des Zentralen Nervensystems und des Magen-Darm-Traktes.

Opium ist auch als wichtiges Notfall Mittel nach Unfällen bekannt.

Beschwerden des Zentralen Nervensystems können sich ausdrücken als träumerische Benommenheit; Bewusstseinstrübung; wie betäubt; ausgeprägte Schläfrigkeit; Teilnahmslosigkeit; Koma; Emotionale Erstatrung und Unempfmdlichkeit aller Sinnesorgane. Der Patient kann gleichgültig, verlangsamt in der Reaktion sein. Geringes oder fehlendes Schmerzempfinden. Komaähnlicher Schlaf, schwer zu unterbrechen. Aber auch das Gegenteil wie Erregtheit, Phantasien, Schreckhaftigkeit oder auch Überempflndlichkeit der Sinne.

Der Schweiß ist heiß. Ist vielleicht das Gesicht geschwollen, blutunterlaufen, oder heiß? Die Atmung geräuschvoll oder behindert; oder geht es einfach nur um Schnarchen? Die Darmtätigkeit funktioniert nicht; Verstopfung ohne Stuhidrang; trockener, knolliger Stuhl; Aufgeblähtheit von Appetitlosigkeit begleitet. Der Stuhl gleitet in den Enddarm zurück. Durchfall wechselt mit Verstopfung ab. Der Urin kann nicht mehr kontrolliert werden.

All dies könnten Folgen von Schreck sein oder anderen, plötzlichen, psychischen Belastungen (Ärger, Angst,…).

Verschlechterung:

  • Wärme
  • während und nach dem Schlaf

Besserung:

  • Abkühlung
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Anders als andere, konventionelle und schulmedizinische Mittel, die Sie kennen, haben homöopathische Einzelmittel einen sehr großen Anwendungsbereich.
Er umfasst nicht nur ein Symptom (z. B. Kopfschmerzen), sondern den ganzen Menschen, der an diesem Symptom oder auch an mehreren leidet. Nehmen Sie das Beispiel Erkältung: Sie leiden an hämmernden Kopfschmerzen, die Ohren tun weh, der Hals brennt, Sie wollen sich unter der Decke verstecken und heiße Getränke zu sich nehmen, obwohl Sie schwitzen. Dieser ganze Symptomenkomplex wird mit einem einzigen homöopathischen Mittel abgedeckt. Der Gesetzgeber trägt der Besonderheit der Homöopathie Rechnung, indem er für homöopathische Arzneimittel spezielle Anmeldeverfahren geschaffen hat und für die Gebrauchsanweisung folgenden Satz vorschreibt: „Registriertes homöopathisches Arzneimittel, daher ohne Angabe einertherapeutischen Indikation“.

Zitiert aus “”Faszination Homöopathie”” ; DHU

Bewertung Heilpraktiker

Das ist ganz einfach, sobald sich die Symptome bessern, sollte die Einnahme beendet werden. Es ist wichtig homöopathische Medikamente nicht weiter zunehmen, auch wenn sich der Zustand nur langsam bessert. Denn dann ist die Wirkung eingetreten und hat somit die Selbstheilungskraft angeregt. Wenn jetzt noch weiter der Reiz des homöopathischen Medikamentes auf die Selbstheilungskraft wirkt, dann wird diese irritiert und kann im schlimmsten Fall wieder aussetzen.

Die Einnahme eines homöopathischen Medikaments muss auch beendet werden, wenn nach mehreren Behandlungstagen (akute Beschwerden: nach wenigen Stunden) keine Besserung bzw eine massive Verschlechterung der Symptome eintritt.

Eine Ausnahme sind LM Potenzen oder auch Q-Potenzen, wie diese auch genannt werden. Bei LM Potenzen ist mit einer Besserung im Idealfall erst einige Zeit nach der Einnahme zu rechnen.

Erst wenn die Besserung sich nicht weiter fortsetzt, also die Heilung stagniert, darf die Einnahme wieder fortgesetzt werden.

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Im Gegensatz zu den C-Potenzen können und dürfen die LM-(Q)-Potenzen häufiger eingesetzt werden.

C-Potenzen werden in der Regel als einmalige Gabe verordnet, die Wirkungsweise wird daraufhin wochen, unter Umständen monatelang ohne neue Gabe beobachtet. Es kann hier nicht mehr fein justierend eingegriffen werden und es muss mit sogenannten Erstverschlimmerungen gerechnet werden.

LM-(Q)-Potenzen hingegen werden eventuell täglich, in akuten Fällen sogar stündlich verabreicht. Grund hierfür ist dass die LM-(Q)-Potenzen wesentlich milder in der Wirkungsweise sind und man, anders als bei den C-Potenzen, in der Regel keine wesentlichen, sogenannte Erstverschlimmerungen, sieht. Die häufigere Gabe unterstützt ein besseres Beobachten-Können des Heilungsverlaufs. Ebenfalls kann man so bei Veränderung des Krankheitszustandes bzw. Befinden des Patienten das Arzneimittel schneller aussetzen, wechseln oder aber die Dosierung verändern. Man erreicht eine kürzere Dauer der Behandlung.

Für die Behandlung selbst sind die LM-(Q)-Potenzen handhabbarer. Wie oben erläutert, kann schneller auf etwaige Veränderungen, Zwischenkrankheiten, Störungen von außen (s.Antidote) etc. reagiert werden.
Fazit: Die LM-(Q)-Potenzen sind bei besonders tiefer Wirkung wesentlich bekömmlicher für den Patienten!

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Was hat das eigentlich mit der Heilkraft der Homöopathie auf sich?

Es ist nicht wirklich  die Homöopathie die heilt, wie so oft angenommen, sondern der Körper soll dazu angeregt werden sich selbst zu heilen! Nun, wie funktioniert das?

Der Organismus, kann sich normal wunderbar gegen Krankheitserreger, denen wir ständig ausgesetzt sind, wehren. Wenn wir dann trotzdem krank werden, kann der Organismus uns aber auch schnell in ein paar Tagen wieder heilen. Aber wenn der Mensch, in letzter Zeit, einfach zu vielen Belastungen ausgesetzt war, wie ungesunde Lebensführung, Sorgen oder Stress, ist der Körper überfordert und “erkennt” die Schwäche, oder die Krankheit nicht, die er kurieren müsste. Wie können wir ihn jetzt dazu anregen mit Heilung zu reagieren?

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Das homöopathische Medikament beinhaltet eine Substanz die, die zu behandelnden Symptome, in ganz schwacher Form dem Organismus aufzeigt. Nun wird der Organismus plötzlich auf die zu heilenden Symptome aufmerksam und die Selbstheilungskraft wird angeregt. Die Heilung kann jetzt funktionieren. Damit kann nicht nur die Selbstheilung angeregt, sondern der Organismus kann lernen auf diese Symptome in Zukunft mit Heilung zu reagieren um weniger anfällig zu sein. Deshalb sehe ich bei Patienten, die schon lange (seit ihrer Kindheit) mit Homöopathie behandelt wurden erstaunlich gesunde Menschen.

 

Nachdem ich hier das Ziel der Homöopathie dargestellt habe, werde ich in der nächsten Folge erklären wie homöopathische Medikamente die Selbstheilungskraft anregen.

Homöopathie Globuli mit anderen Medikamenten kombinieren? Hier wird erklärt wie man eine homöopathische Behandlung mit anderen Arzneimitteln oder Therapieformen kombinieren kann ...

Ja, homöopathische Präparate können sehr gut mit anderen Therapieformen und Arzneimitteln kombiniert werden. Falls es in Ausnahmefällen eine Einschränkung gibt, so ist dies in der Gebrauchsanweisung vermerkt. Sie sollten Ihren behandelnden Arztjedoch immer über die Anwendung homöopathischer Mittel informieren im Sinne einer optimal wirksamen und vertraglichen Therapie und eine bestehende Medikation auf keinen Fall ohne Rücksprache reduzieren oder absetzen.

 

Zitiert aus “Faszination Homöopathie” ; DHU

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Prince Charles ist seit eh und je ein großer Anhänger der Homöopathie und überzeugt immer mehr seiner Landsleute von der Wirksamkeit dieser natürlichen Heilmethode. Obwohl die Homöopathie ihren Ursprung in Deutschland hat, lebte einer letzten großen Meister der Homöopathie, James Tyler Kent, in England.

Im Mirror berichtet Prince Charles jetzt über Einsatzgebiete der Homöopathie.

http://www.mirror.co.uk/news/uk-news/prince-charles-letters-royal-wrote-5823182

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Heilpraktiker behandeln mit Silicea in erster Linie Erkrankungen des zentralen Nervensystems, des Lymphsystems, Haut, der Schleimhäute, sowie ein schwaches Immunsystem.

Auslöser für diese Beschwerden können sein: Überanstrengung, Unterdrückung von Absonderungen oder auch Impfungen. 

Häufig handelt es sich um Beschwerden mit Absonderungen (= Sekrete wie Schweiß, Schleim, Eiter, …), Schweiß (mit Geruch).

Entzündung am Auge mit schleimig-eitrigem Sekret (Chalazion, Hordeolum, Konjunktivitis).

Erschöpfungszustände, Gesichts- oder Kopfschmerzen (eventuell vom Nacken ausgehend) als würde der Schädel platzen, Überempfindlickeit gegen Berührung.

Große Erkältungsneigung, vergrößerte Lymphknoten, Erkältung mit laufender Nase, Nebenhöhlenentzündung, Mandelentzündung, Mittelohrentzündung, Bronchitis.

Skoliose; Bindegewebsschwäche; Wachstumsstörungen von Haaren und Nägeln; eingewachsene Zehennägel.

Verdauungsbeschwerden wie aufgeblähtsein oder Blähungen.

Neigung zu Eiterungen; Abszesse; Fisteln; Nagelbetteiterung; schlecht heilende, eiternde Wunden.

Silicea fördert das Abstoßen von Fremdkörpern aus dem Gewebe, wie zum Beispiel Splitter oder Stachel.

Entzündungen des Zahnfleisches und weitere Beschwerden an den Zähnen (was Heilpraktiker nicht behandeln!)

Die DHU beschreibt Menschen die Silicea benötigen folgendermaßen: “Nachgiebige, ruhige, zarte Menschen, Mangel an Selbstvertrauen, unumstößliche Überzeugungen, geben aber scheinbar nach; sehr schreckhaft; schlechter Ernährungszustand; unzureichender Mineralstoffwechsel, deshalb mangelhafte Ausbildung von Knochen, Haaren, Nägeln, Zähnen; ausgeprägte Frostigkeit; zarte, schüchterne, aber auch eigensinnige Kinder mit verzögerter Entwicklung.”

Verschlimmerung

  • durch Kälte
  • im Winter

Besserung

  • durch Wärme
  • warmes Einhüllen (Kopfschmerzen)
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Wie vorher schon erklärt, werden homöopathische Medikamente nicht nur durch die Inhaltsstoffe unterschieden, sondern auch durch die Nummern ( zur Erklärung der Nummern geht’s hier). Die Nummern bezeichnen die “Potenzen”. In der klassischen Homöopathie wird meistens mit Hochpotenzen gearbeitet. Hochpotenzen wirken ganzheitlich auf den ganzen Organismus und nicht nur auf einzelne Symptome!

Wobei die C-Potenzen ja relativ bekannt sind, haben die meisten Patienten noch keine Bekanntschaft mit den LM-Potenzen gemacht. Selbst unter Heilpraktikern sind Einsatz und Wirkung der LM-Potenzen weniger geläufig. Das erklärt sich in erster Linie durch die etwas kompliziertere Einnahme der LM-Potenzem.Im Gegensatz zu den C-Potenzen können und dürfen die LM-(Q)-Potenzen häufiger eingesetzt werden. C-Potenzen werden in der Regel ganz einfach als einmalige Gabe verordnet, die Wirkungsweise wird daraufhin wochen-, u. U. monatelang, ohne neue Gabe beobachtet.

LM-(Q)-Potenzen hingegen werden in der Regel täglich, in akuten Fällen sogar stündlich oder sogar noch öfter verabreicht. Grund hierfür ist dass die LM-(Q)-Potenzen wesentlich milder in der Wirkungsweise sind und man, anders als bei den C-Potenzen, in der Regel keine wesentlichen sogenannten Erstverschlimmerungen sieht. Diese Potenzen wirken somit besonders sanft aber auch sehr tiefgründig. Die häufigere Gabe unterstützt ein besseres Beobachten-Können des Heilungsverlaufs. Bestenfalls kann der Therapeut bei Veränderung des Krankheitszustandes, bzw. Befinden des Patienten das Arzneimittel schneller aussetzen, wechseln oder aber die Dosierung verändern. Man erreicht unter Umständen eine kürzere Dauer der Behandlung.

Für die Behandlung selbst sind die LM-(Q)-Potenzen handhabbarer. Wie oben erläutert, kann schneller auf etwaige Veränderungen, Zwischenkrankheiten, Störungen von außen (s.Antidote) etc. reagiert werden.

Fazit: LM-Potenzen sind unter professioneller Anleitung eine sehr sanfte, aber dabei besonders tiefgreifende Medikation.

Homöopathie Globuli Rhododendron Einsatzgebiete und Wirkung von Heilpraktiker erklärt

Rhododendron, eine Pflanze die im April anfängt zu blühen. Die Beschwerden, für die Heilpraktiker oft Rhododendron einsetzen, haben ganz viel mit Wetter zu tun. So können wir uns ganz einfach merken: Rhododendron “April-Wetter” , hat einen Bezug zu Beschwerden die sich mit dem Wetter verändern.
Es geht um Beschwerden des  Bewegungasepparates, also Knochen, Gelenke und Muskeln. Es es geht um Beschwerden des Nervensystems und der männlichen Geschlechtsorgane, wie die Hoden.

Heilpraktiker setzen Rhododendron zum Beispiel bei Rheuma ein, das sich durch Regen, Gewitter oder Sturm verschlechtert. Oder auch bei Patienten die Angst vor Sturm oder Gewitter haben.

Bei Gesichtsneuralgien, wie zum Beispiel Trigeminusneuralgie, nervlich bedingten Kopfschmerzen, vielleicht mit Ohrenschmerzen, die wetterbedingt sind, aber auch bei Föhnkopfschmerzen.

Bei vielen Beschwerden der Hoden, die sich wie nach schmerzhafter Quetschung anfühlen und geschwollen sind, können sich durch Rhododendron bessern.

Verschlechterung:

Wetterwechsel

Morgens und nachts

In Ruhe

Alkohol 

Besserung:

Bei Bewegung

Wärme

Essen

Heilpraktiker informiert über Homöopathie Globuli Sambucus nigra

Das Homöopathie Medikament Sambucus nigra ist die lateinische Bezeichnung für den schwarzen Holunder das heißt, dass das Medikament aus schwarzem Holunder hergestellt wird.

Heilpraktiker setzen Homöopathie Globuli Sambucus nigra besonders bei Beschwerden der Atmungsorgane ein. Trockener Schnupfen (bei Kindern) bis hin zu chronischem Schnupfen. Aber auch bei Heiserkeit mit Halsschmerzen und Husten.

Heiserkeit mit zähem Schleim im Hals. Anfallsartiger (erstickender) Husten, der vielleicht gegen Mitternacht auftritt.Vielleicht wird sogar das Gesicht beim Husten blau.Trockener Schnupfen. Chronischer Schnupfen, trockene und verstopfte Nase. Lockerer Husten.

Wenn Fieber dabei ist: Trockene Fieberhitze während des Schlafs, aber Schwitzen beim Aufwachen und wenn der Patienten wach ist. Er möchte nicht aufgedeckt werden.

Aber alle Symptome können auch von Schweiß begleitet sein.

Beim Stillen muß das Kind von der Brustwarze ablassen weil die Nase verstopft ist und es nicht atmen kann.
Die Beschwerden der Atemwege können begleitet sein von Brustbeklemmung mit Drücken im Magen und Übelkeit.

Anhaltende schlechte Laune. Der Patient Erschrickt leicht.
Kolikartige Bauchschmerzen mit Übelkeit und aufgebläht; vielleicht sogar wässriger Durchfall.

Häufiges Urinieren, mit wenig Urin.

Verschlechterung:

  • Schlaf
  • in Ruhe
  • durch Obst

Besserung:

  • Aufsetzen im Bett
  • Bewegung
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Neueste Forschungen an der Berliner Charité belegen, dass eine homöopathie Behandlung bei Depressionen durchaus der Wirkung eines Antidepressivums gleichgesetzt werden kann. Lesen Sie mehr dazu:

https://www.carstens-stiftung.de/artikel/homoeopathie-bei-depression.html

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Heilpraktiker verschreiben Iris versicolor bei Akutbeschwerden vor Allem bei vielen Beschwerden im Magen: Sodbrennen; brennende Magenschmerzen; Übelkeit; reichlicher Speichelfluß; mangelnder Appetit

Iris versicolor ist die lateinische Bezeichnung für die buntfarbige Schwertlilie.

Kopfschmerzen in der Stirn, mit Übelkeit (Migräne). Kopfschmerzen von der die rechte Schläfe besonders betroffen ist.
Geräusche im Ohr: Dröhnen, Brummen, Klingen vielleicht sogar mit Schwindel

Kolikartige Bauchschmerzen bei Blähungen können auftreten. Vielleicht auch sehr flüssiger Durchfall; vielleicht mit mit Brennen am Anus.

Auch bei Ekzem, mit nächtlichem Jucken (Allergie – Neurodermitis) wird oft Iris versicolor von Homöopathie Heilpraktikern eingesetzt
Verschlechterung:

  • abends und nachts
  • Ruhe

Besserung:

  • fortgesetzte Bewegung.
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Luffa operculata wird von Heilpraktiker meistens eingesetzt zur Behandlung der oberen Atemwege.

Nicht nur bei Allergien sondern auch bei (wiederkehrendem) Schnupfen, Nebenhöhlenentzündung, Halsentzündung und ganz besonders bei Allergien. Symptome können sich auch ausdrücken mit Stirnkopfschmerzen, eine ständig laufende Nase. einem trockenen Mund oder z.b. Brennen im Hals. Aber auch trockene Reizzustände der Nasen- und Nasennebenhöhlen.

Da sich Beschwerden in trockener Zimmer Luft und vor allem morgens verschlechtern können und sich draußen eher verbessern, denkt man hier besonders am Hausstauballergie.

Besserung:

  • Draußen

Verschlechterung:

  • Trockene Zimmerluft
  • Morgens
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Heilpraktiker verschreiben Hyperircum  in erster Linie wenn es um die Behandlung des Zentralen peripheren Nervensystems geht.

Heilpraktiker setzen Hypericum ein in der Behandlung von akuten, frischen Verletzungen mit Nervenschädigung, Quetschungen, Brandwunden, Stichwunden, Tierbissen, Nervenverletzungen mit stechenden, schießenden Schmerzen, Neuralgien im Rahmen von Verletzungen oder Operationen (Zahnweh als Folge einer Zahnbehandlung).

Zu den Schlüsselsymptomen gehören Verletzungen oder Wunden, die schmerzhafter sind als es scheint, die Schmerzen treten oft an nervenreichen Stellen wie in den Fingerspitzen oder am Steißbein auf.

Hyperircum ist in der Kräutermedizin durchaus bekannt für die Behandlung von Stimmungstiefs, daher wundert es auch nicht,  dass Hyperircum in der Homöopathie für ähnliche Beschwerden Einsatz findet: Melancholie, Depressionen und Manie (im Klimakterium). Aber auch bei Angst oder Schock nach Verletzung oder Unfall findet Hypericum Verwendung. Patienten fühlen sich vielleicht nervös, überdreht, ständig müde, sprechen im Schlaf und vergessen, was sie sagen wollten. Sie haben das Gefühl, in die Luft gehoben zu werden oder aus großer Höhe zu fallen. 

Verschlimmerung

  • Feuchtigkeit
  • Nebel
  • Nasskaltes Wetter
  • Erschütterung

Besserung:

  • Still liegen
  • mit dem Gesicht nach unten liegen
  • Kopf nach hinten beugen
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Nux Vomica, die Brechnuss, war ursprünglich als Gift bekannt. Im 18 Jahrhundert haben allerdings Ärzte Ihre anregende Wirkung auf das Nerven- und Verdauungssystem erkannt.

Nux Vomica wird „konstitutionell“ von Heilpraktikern für (über-) aktive Menschen mit gehetzter Lebensweise verschrieben.

Bei akuten Beschwerden wird Nux Vomica von Heilpraktikern eingesetzt bei Symptomen nach übermäßiger Einnahme von Genussmittel wie zum Beispiel Alkohol, Tabak, aber auch einfach nur, wenn es einem nicht so gut wird nach reichlich üppigen Mahlzeiten. Bei Völlegefühl, Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Bauchkoliken, aber auch Durchfall wird Nux Vomika eingesetzt. Kopfschmerz evtl. mit Übelkeit, also die klassische Migräne kann auch ein Einsatzgebiet von Nux Vomica sein. Die Patienten sind vielleicht übellaunig und reizbar, sehr oft auch sehr zielstrebig und Ehrgeizig.
Typisch kann auch sein, dass der Mensch sehr kälteempfindlich ist und überempfindlich gegen Sinneseindrücke (Licht, Geräusche, Gerüche) und damit wären wir auch wieder bei der Migräne! Auch ein großes Verlangen nach kalorienreichen Nahrungsmitteln und Stimulanzen kann den erfahrenen Heilpraktiker auf Nux Vomica hinwiesen.

Die Beschwerden …
… verschlimmern sich durch (entstehen nach):

  • Genussmittel wie zum Beispiel Alkohol, Tabak, Kaffee
  • Kälte
  • Morgens
  • Geistige Anstrengung
  • Geschäftliche Sorgen und Ärger
  • Nach dem Essen

… verbessern sich:

  • Abends
  • Wärme
  • Schlaf
  • Alleinsein / Ruhe

 

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Mit diesen 10 Tips kommst Du entspannt durch die Sommerhitze:

https://www.carstens-stiftung.de/artikel/top-10-fit-trotz-sommerhitze.html

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Hyoscyamus niger ist schon seit dem Altertum bekannt als Bilsenkraut und wird aus der frischen blühenden  Pflanze hergestellt.

Heilpraktiker für Homöopathie verschreiben Hyoscyamus niger häufig bei Beschwerden des zentralen Nervensystems oder der Atemwege.

Deutliche psychische Symptome wie nervöse Aufgeregtheit, übererregt, Misstrauen, eifersüchtig, Halluzinationen oder auch unverhältnismäßige Angst vor Wasser.

Auf der körperlichen Ebene können sich Symptome zeigen wie die Unfähigkeit Stuhl oder Urin zu halten (besonders bei Epilepsie) oder auch Symptome wie Krämpfe der Muskulatur mit Zuckungen.

Bronchitis, krampfartiger, trockener Reiz- und Kitzelhusten

Auslöser können sein: Psychische Ereignisse, Trauma, Folgen von Emotionen (Eifersucht)
Verschlimmerung:

  • Im Liegen
  • während der Menstruation
  • Berührung
  • Eifersucht
  • Kälte
  • Schlaf

Besserung:

  • Hinsetzen / Aufsetzen im Bett
  • Bücken
Fieber bei grippalen Infekten

Neue Erkenntnisse der renommierten Carl-Carstens-Stiftung zu Homöopathie Behandlung von Erkältung bei Kindern:

Sobald Kinder die Krabbelstube oder den Kindergarten besuchen ist es nicht ungewöhnlich, wenn sie sich sechs- bis achtmal pro Jahr mit einer Erkältung mit Husten einfangen. Eine Untersuchung des Cochrane-Collaboration konnte keine fundierten Nachweise für die besserer Wirksamkeit von Antibiotika, verglichen mit Placebo Medikamenten bei Erkältungsinfekten. Allerdings konnten deutlich erhöhte Nebenwirkungen bei der Behandlung mit Antibiotika festgestellt werden.

Wenn dann noch die zunehmenden Antibiotikaresistenzen in Betracht gezogen werden, ist es mehr als selbstverständlich, dass Behandlungsalternativen eingesetzt werden müssen! Die Behandlung von Erkältungsinfekten mit Homöopathie kann daher eine sowohl Nebenwirkungsfreie, wie auch wirkungsvolle Alternative Behandlung darstellen.

zitiert bei und mehr nachzulesen bei:

https://www.carstens-stiftung.de/artikel/globuli-statt-antibiotika-bei-infektionen-der-oberen-atemwege.html

Homöopathie Nummern LM oder Q Verwendung bei Chronischen Krankheiten

In der klassischen Homöopathie werden Symptome als Wegweiser zur passenden Arznei verstanden.
Je genauer ein Patient seine Symptome beschreiben kann, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Heilpraktiker auf Anhieb die für ihn passende Arznei findet. Patienten, die noch keine Erfahrung mit der Homöopathie haben, sind meist etwas darüber verwundert, dass die vom Arzt gestellte Diagnose (z.B. Migräne) dem Homöopathen nicht genügt. Die Erklärung ist, dass Migräne meist von ganz unterschiedlichen Merkmalen geprägt ist. So gibt es Unterschiede: 

  • In der Lokalisation, d.h. wo der Schmerz auftritt (z.B. an der rechten Schläfe) 
  • In der Schmerzqualität, d.h. wie sich der Schmerz oder die Empfindung anfühlt (z.B. brennend, drückend, stechend, klopfend, zusammenziehend, nach außen drängend) 
  • Welche Empfindungen oder Begleiterscheinungen damit verbunden sind (z.B. Übelkeit, Kribbeln, Schwitzen)
  • In der Zeit des Auftretens, d.h. wann die Beschwerden auftreten bzw. wodurch sie ausgelöst werden (z B. alle vier Wochen, vormittags um 10 Uhr beginnend und bis abends dauernd, immer vor Einsetzen der Menses, bei Föhn, nach Ärger) 

Bei manchen Patientinnen strahlen die Schmerzen aus. Wichtig ist wohin (z.B. von der rechten Schläfe zum Hinterkopf). Andere berichten, dass sich bei ihnen Symptome abwechseln Durchfall mit Hautausschlägen). 

Von großer Bedeutung sind auch Angaben darüber, dass Beschwerden durch bestimmte Umstände oder Anwendungen besser oder schlimmer werden. Manche Patienten erfahren z.B. bei rheumatischen Beschwerden eine Besserung durch Bewegung, andere wiederum durch Ruhe. Einigen tut Wärme gut, andere bevorzugen kühle Anwendungen. Manchen bekommt zwar eine lokale Wärmeanwendung, ein zu warmer Raum ist ihnen aber unangenehm. 
Für die Arzneifindung von Bedeutung sein können auch Vorlieben, Abneigungen und Unverträglichkeiten in Bezug auf Speisen und Getränke. Weitere wichtige lnformationen können z.B. auch die Schlafgewohnheiten, (Tag-) Träume, Phantasien, Hoffnungen und Wünsche, die Stimmungslage, belastende Situationen und die Reaktion darauf beinhalten. 

In der Schulmedizin spielen die individuellen Unterschiede und Besonderheiten keine Rolle. in der Homöopathie dagegen führt die sorgfältige Differenzierung zur passenden Arznei und ermöglicht so eine tief greifende und ursächliche Behandlung denn die Symptome sind die Hinweise der Lebenskraft auf die Arznei, die helfen kann, das verlorengegangene Gleichgewicht wiederherzusteilen. 

Aus: Globuli ll/2004

Lesen Sie dazu auch –> ​Heilpraktiker erklärt Homöopathie; Folge 10: Wie ermittelt man das passende homöopathische Medikament?

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​Wenn die Schwalben im Sommer in den Süden ziehen dann blüht das Schöllkraut. Daher ist das Schöllkraut auch nach der Schwalbe, “khelidon” Chelidonium, benannt. Chelidonium ist eines der ganz frühen pflanzlichen Heilmittel, es wurde schon im ersten Jahrhundert nach Christus verwendet.  Der Saft der Pflanze wurde zur Heilung von Leber, Haut und Galle verwendet.

Heute verwenden Heilpraktiker Chelidonium häufig zur akuten Behandlung von Leber, Galle, der Atemwege oder des Bewegungsapparates.
Zu behandelnde Leberschmerzen können zum unteren Schulterblatt ausstrahlen, sie können extrem Berührungsempfindlichkeit in der Lebergegend, auch in der Bauchregion einschnürendes Bekleidung wird als unangenehm empfunden.
Heilpraktiker behandeln auch Gallensteine mit Chelidonium. Besonders wenn diese starke, anhaltende Schmerzen im rechten Oberbauch auslösen.Wie bei den Schmerzen durch die Leber, kann auch hier der Schmerz in das rechte Schulterblatt ausstrahlen. Auch Übelkeit und Erbrechen können diese Gallenschmerzen begleiten.

Berührungsempfindliche Schulterschmerzen und Lungenentzündungen, bei denen der rechte Lungenflügel getroffen ist, sind für Heilpraktiker übliche Einsatzgebiete von Chelidonium.
Bei diesen Erkrankungen ist Chelidonium besonders angezeigt wenn die Schmerzen rechtsseitig, krampfartig und stechend sind und zum unteren Schulterblatt ausstrahlen. Auch berührungsempfindliche Schmerzen wären typisch.

Die Beschwerden …

… verschlimmern sich durch (Folge von):

  • Bewegung
  • Wetterwechsel
  • Berührung
  • Liegen auf der rechten Seite
  • 4 Uhr morgens oder 16 Uhr


 … verbessern sich bei:

  • heiße Bäder
  • Druck auf die betroffenen Bereiche
  • warme Getränke
  • Essen
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