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Plötzlicher Kindstod: 
Zuviel Wärme in der Nacht verursacht einen gefährlichen Wärmestreß und ist damit der wesentliche Faktor für einen plötzlichen Kindstod. Denn zwischen der Wärmeregulation und der Atmungskontrolle besteht ein enger Zusammenhang, wie US-Wissenschaftler der medizinischen Hochschule der Universität von Washington in Seatle erforscht haben. Bei ihrer Auswertung stellten sie fest, daß die meisten Faktoren, die bisher als Ursache für den plötzlichen Kindstod durch eine Atmungsbehinderung gegolten haben, letztlich auch durch Wärmestreß erklärt werden können, wie etwa das Schlafen in der Bauchlage. Dies gilt als größter Risikofaktor.

Die Erklärung der Kinderärzte: Da die Rückenoberfläche weniger Wärmeabgabe erlaubt als die Bauchoberfläche, kommt es zum Wärmestreß. Auch eine Bettdecke über dem Kopf, Schlafen im warmen Bett der Eltern, auf zu weichen Matratzen oder Schaf-Fellen, all dies kann nicht nur einfach die Atmung behindern, sondern zu viel Wärme verursachen.

Nur durch Wärmeüberschuß logisch erklärbar sind, nach Ansicht der US-Forscher, Risikofaktoren für den plötzlichen Kindstod wie milde fiebrige lnfektionen, exzessives Schwitzen, zu „hohe nächtliche Temperaturen“ im Kinderzimmer, zu warme Bekleidung im Bett und Passivrauchen. So gebe es Hinweise aus Studien, daß der Wärmestreß bei Infektionen Apnoen (Aussetzen der Atmung) verlängert. 

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